Burkhart und Bielriet

Das ältestes bewährte Mitglied der Grafen von Comburg – Rothenburg war BURKHART. Er wurde im Öhringer Brief der Stiftung erwähnt. Burkhart gehörte wahrscheinlich der zweiten oder dritten Generation von der Familie. Er lebte auf Burg Comberg, die durch ein Graf Richard von Rothenburg aus dem Bischof von Augsburg um das Jahr 1000 gekauft wurde.
Es gab drei Brüder der Comberg zählt die auf Comberg in der Mitte des 11. Jahrhunderts lebte :
Graf EMEHARD eine sehr enge Fan von Kaiser Heinrich III tat ziemlich gut in Gründung Kirchen. Emerhard blieb kinderlos .
Die Bielrieter Zweig der Familie von seinem Bruder RUGGER abstammen. Das gleiche Bielriet Linie ist auch die Wurzel des Veinau der .
Der dritte Bruder Richard war der Vater des Comburg -Generation.
Nachdem die Stammburg in ein Kloster der Benediktinermönche im Jahre 1079 umgewandelt wurde Rugger , für einige Zeit, der Administrator des Klosters Comburg .
Einer der SALISH vererbbar Güter, unter anderem war ROTHENBURG .

Quelle:
Auszug aus einem Forschungsbericht der die Geschichte der Großcomburg beschreibt. Autor Ulrice Teller . Veröffentlicht in einem Jahrbuch 1994 der “ Historical Society of Wuerttembergic Franken. Volume 78 „.

Die Edlen von Veinau

Die Edlen von Veinau sind eines Stammes mit dem Geschlecht der Edlen von Bielriet. Sie sind den ältesten adligen Geschlechtern hiesiger Gegend beizuzählen und hatten ansehliche Besitzungen.
Schon 1057 finden wir einen Adelbert von Bielrieth, dieser tritt ins Kloster Comburg ein und verschenkt 1078 neben einem Teil der Burg Bielriet und halb Cröffelbach weitere erhebliche Besitzungen.
Die Burg der Edlen von Veinau stand im sogenannten Streitbusch auf der Gemarkung Veinau bei Schw. Hall.
1288 treten sie zum erstenmal in die Geschichte ein.
Nachdem sie zu Anfang des 14. Jahrhunderts ihre Besitzungen in Veinau verkauft hatten, ließen sie sich im Gebiet der Herren von Hohenlohe nieder und wurden deren Vasallen. Als diese bekommen sie reiche Lehen um Kocher und Jagst. Allein im Oberamt Künzelsau sind als Besitzungen erwähnt in Crispenhofen, Diebach, Dörzbach, Eichelshof, Hertwigsweiler (abgegangen), Guthof, Rohrtal (abgegangen), Ingelfingen, Zottishofen, Weissbach, Niedernhall und weitere Güter.
In einer Urkunde mit Datum vom 6.Jan.1288 erscheinen: Jutta von Veinau ux Marquard von Wüstenau Ottilie von Veinau ux Albrecht von Crailsheim , Heinrich von Veinau ux Adelheid, sie treten ihre Güter in Zottishofen und Ilshofen an ihre Schwester Gertrud von Veinau, Heinrich von Michelfeld’s Witwe ab. 1298 und 1305 sind Guta (Jutta) und Marquard von Wüstenau dort genannt.
Source: Manfred Feinauer

Suche in Kirchenbüchern

Wer nach seinen Vorfahren sucht kommt um die recherche in Kirchenbüchern nicht umhin. Die Kirchenbücher in Deutschland beginnen sehr unterschiedlich. Alte Kirchenbücher finden sich überwiegend in katholischen Gegenden. Die meisten von ihnen beginnen jedoch erst in der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, also nach 1648, da viel durch den Krieg verloren gegangen ist.

Zunerst muss man sich ausfindig machen so sich die alten Kirchenbücher befinden, welche man einsehen möchte.

Der beste Weg ist, sich direkt an das das zuständige Pfarramt zu wenden. In den Telefonverzeichnissen findet man in der jeweiligen Ortschaft unter „Kirchengemeinde“ die Pfarrämter mit deren Anschriften und die Telefonnummer. Hierüber lassen sich oftmals schon grundlegende Fragen mit dem zuständigen Pastor klären:
– Sind die Kirchenbücher im Pfarramt vorhanden und einsehbar?
– Wann beginnen die Kirchenbücher, sind sie vollständig?
– Können die Kirchenbücher vor Ort eingesehen werden und wenn ja zu welchen Zeiten?
– Befindet sich vor Ort eine Person, die häufig in den Kirchenbüchern forscht und vielleicht Hilfestellung geben kann?
– Exitiert bereits von den Kirchenbüchern Verkartungen oder ein Ortsfamilienbuch?
– Gibt es eine Ortschronik?

Viele Landeskirchen, Kirchenkreise oder Bistümer haben teilweise zentrale Archive, die allgemein öffentlich zugängig sind. Hier darf man jedoch oftmals nicht an den Originalen Büchern und Aufzeichnungen arbeiten, sondern bekommt nur die Mikroverfilmung der Kirchenbücher.

Gibt es einen Termin in einem Pfarramt, dann sollte man verschiedene Dinge beachten. Vor allem muss man seine Unterlagen soweit geordnet haben, dass man schell einen Einstieg in die Forschung findet.

Im Unterschied zu den Standesämtern und Stammbüchern hanedelt es sich bei den Kirchenbüchern nicht um Geburts-, Heirats- und Sterbebücher, sondern um Tauf-, Trauungs- und Beerdigungsbücher. Diese beinhalten hauptsächlich diese kirchlichen Amtshandlungen. In den meisten Fällen sind jedoch Geburts- und Sterbedaten angegeben, welche weiterhelfen. In älteren Büchern finden sich dagegen fast nur die Tauf- und Beerdigungsdaten.
Weiter gibt es Konfirmationsbücher, in katholischen Gegenden auch Kommunions- und Firmungsbücher, die wichtige Daten enthalten können.

In den meist neueren Kirchenbüchern, d.h. ab etwa 1830 befinden sich Personenregister. Diese erleichtern natürlich die Suche nach seinen Vorfahren. Wenn Kirchenbücher ohne Register vorhanden sind, sollte man den Pastor fragen, ob von diesen Büchern an anderer Stelle Register existieren.
Nun sollte man seine Suche systematisch beginnen. Sucht man nach einer Geburt, dann kann man diese anhand der Personenregister vielleicht schnell ausfindig machen. Handelt es sich bei dem gesuchten Namen hingegen um einen sogenannten „Standardnamen“ in diesem Ort, können erste Schwierigkeiten bereits beginnen. Standardnamen sind Namen, die in einer Ortschaft gehäuft vorkommen. Fast in jeder Ortschaft finden sich solche Namen. Es gibt auch Allgemein-Namen wie Müller- Mayer oder Schulze. Diese machen die Recherche auch schwierig, da keine Linie sondern eine Entstehung aus der Geschichte zu Grunde liegt.

Bei der Suche sollte man sich nicht nur auf die direkten Vorfahren beschränken, sondern auch immer die Geschwister des Vorfahren mit aufnehmen. Das hat den Vorteil, daß man später Unklarheiten und Verwechslungen leichter beseitigen kann. Weiter ergeben sich durch die Aufnahme der Geschwister Anhaltspunkte zu anderen Forschern, die nach dem gleichen Namen suchen.
Hat man nun die Geburt gefunden, so sollte man als nächstes nach dem Heiratseintrag der Eltern des Täuflings suchen. Meist liegt historisch bedingt die Heirat knapp ein Jahr vor der Geburt des ersten Kindes.

Der nächste Schritt könnte die Suche nach den Begräbnisdaten der Eltern sein. Solange die Bücher mit Registern ausgestattet sind, dürfte die Suche relativ leicht sein. Im Begräbnisbuch finden sich Sterbe- und Begräbnisdatum, Todesursache und das genaue Alter des Verstorbenen, z.B. mit der Angabe 72 Jahre 5 Monate 3 Tage. So läßt sich das Geburtsdatum leicht errechnen. Man muss jedoch bedenken, daß Pastoren auch nicht unbedingt Rechenkünstler waren. Falls das Geburtsdatum nicht sofort gefunden wird, sollte man auch einmal zwei bis drei Jahre vor und nach dem errechneten Datum suchen. Oft findet sich in den Begräbnisbüchern auch nur die Angabe des Alters, z.B. 54 Jahre, ohne weitere Angabe von Monat und Tag. Sollte man hier zurückgerechnet nicht auf die Geburt stoßen, wird der Verstorbene höchst wahrscheinlich aus einer anderen Ortschaft stammen. Hier können nun die Angaben der Paten bei den getauften Kindern zur Auswertung kommen.
Geht es nicht, dass man ein Pfarramt persönlich aufsuchen kann, sei es aus Zeit- oder Entfernungsgründen, so kann man einen Brief an die zuständige Pfarrei senden.

Zu beachten ist hierbei, dass man sein Problem genau schildert. Die Pastoren sind fast alle auf dem Gebiet der Genealogie Laien. Je genauer sie die Zusammenhänge geschildert bekommen, umso eher kann sich auch ein Laie in die Fragestellung hinein hineindenken.
Schreiben Sie in netter, höflicher Form; breiten Sie das Thema nicht allzuweit aus. Keine Frist setzen! Ein kurzer Satz mit dem Inhalt „…. würde ich mich freuen, bald von Ihnen zu hören …“ ist jedoch annehmbar.

Dem Brief sollte ein adressierter und frankierter Rückumschlag beiliegen, damit Kopien ohne Aufwand und Kosten zurückgeschickt werden können. Ein Hinweis auf die Übernahme anfllender Kosten sollte ebenfalls dabei sein. Der Pastor muss sich sonst über die Kostenübernahme erst erkundigen und diesen Punkt klären. Das kostet wieder Zeit und ggf. Geld. Geben Sie evtl. in Ihrem Schreiben an:“ Wenn der Kostenrahmen 50,- Euro (oder andere Summe) übersteigen sollte, bitte ich zunächst um Rücksprache“.

Bargeld oder einen Scheck im Umschlag mitzusenden ist nicht nötig! Es ist sinnlos und beschleunigt auc nicht die Bearbeitung der Anfrage. Sie setzen damit das Pfarramt nur unter Druck.

Nachforschung bei Behörden

Wenn die Befragung der Verwandten abgeschlossen ist, steht der nächste Schritt bevor: die Kontaktaufnahme mit dem Standesamt. Wichtig zu wissen ist, daß Standesämter in Deutschland etwa seit 1874 existieren. Alle Personenstandsdaten vor 1874 sind in sogenannten Kirchenbüchern der jeweiligen Ortschaften zu finden. Die Standesämter verwalten das komplette Personenstandswesen in Deutschland. Dort befinden sich Geburts-, Heirats- und Sterbebücher.

Ein großes Problem ist hierbeit der Datenschutz. Das Datenschutzgesetz besagt, daß kein Bürger Auszüge aus den Unterlagen der Standesämter bekommen kann, es sei denn, er hat ein berechtigtes Interesse. Da nun die Erforschung der eigenen Vorfahren ein „berechtigtes Interesse“ darstellt, erhält man gegenüber dem Standesamt auskunft – jedoch muss der Beweis erbracht werden, dass man selbst Nachkomme der Personen ist, von denen man Daten erhalten möchte.

Wichtig ist, dass man weiß aus welchem Ort die Vorfahren stammen. Erst dann kann man einen Brief an das örtliche Standesmat schreiben.

Musteranschreiben:


An: das Standesamt in Musterstadt
Betr.: Urkunden aus den Standesamtsregistern

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einiger Zeit betreibe ich Ahnenforschung.

Mein Großvater väterlicherseits Max Mustermann stammt aus Musterstadt und ist dort am 1.2.1890 geboren. Des weiteren geht aus meinen Familienunterlagen hervor, daß sein Vater, der Maximilian Mustermann und die Mutter die Anna Mathilde geborene Meyer ist. Von den beiden letztgenannten Personen liegen mir keine Daten vor.
Ich möchte Sie nun bitten, mir von dem Geburtseintrag meines Großvaters eine Kopie zukommen zu lassen. Sollten sich in Ihren Büchern auch die Sterbeeinträge meiner Urgroßeltern finden lassen, so schicken Sie mir von diesen ebenfalls eine Kopie zu.

Aus Datenschutzgründen weise ich mich mit meiner Personalausweis aus: Nummer 1234567890, ausgestellt von der Stadt Musterhausen.
Die fälligen Gebühren werde ich direkt nach Zusendung der Urkunden überweisen.

Für Ihre Mühe möchte ich mich schon jetzt recht herzlich bedanken.

Mit freundlichen Grüßen


Die Standesämter stellen in der Regel eine Kopie aus den Büchern inkl. Beglaubigungsstempel aus. Die Kopien werden nach Gebührenordnung berechnet und liegen im einstelligen Euro-Bereich. Die Urkundeneinträge sind meistens sehr genau geführt und geben Aufschluß über weitere Hinweise zu unseren Vorfahren:

– Geburtsurkunden enthalten Angaben zum Tag der Geburt und die Angabe der Eltern.
– Heiratsurkunden enthalten Angabe der bürgerlichen Eheschließung, das Alter von Braut und Bräutigam und deren Eltern.
– Sterbeurkunden beinhalten den genauen Sterbetag, das Alter des Verstorbenen und Angabe des Geburtsortes mit Datum.

Einige Standesämter lassen sich sehr viel Zeit mit der Bearbeitung solcher Anfragen. Hier ist etwas Geduld gefragt. Je nach Größe des Standesmates kann es zwischen 1 und 4 Wochen dauern.

Unterlagen sortieren mit System

Die Befragung von Familienangehörigen kommt lässt einen schnell den Überblick verlieren. Dabei ist es sehr wichtig Notizen zu Aussagen, Daten und Informationen anzufertigen.

Am besten führt man einen Hefter und gibt jedem Familienmitglied einen Namen. Jede Familie sollte ihren eigenen Ordner bekommen. Die wichtigsten Punkte dieser Gespräche notiert man sich und heftet sie erst mal ab. Nach und nach bekommt man viele Informationen zusammen. Diese Ordnung erleichtert die spätere Arbeit und man kann das Geschriebene nachlesen und ggf. unklare Punkte erneut besprechen. Wer möchte, dann in diesem Zusammenhang auch Geschichten und Erlebnisse aufschreiben. So kommt zum reinen Datengerüst auch etwas Leben mit in die Familiengeschichte.

Die Systematik
Um alle seine Vorfahren wiederzufinden existiert ein einfaches und wirkungsvolles System, das Ordnung in seine Vorfahren bringt. Stephan Kekulé von Stradonitz erfand 1898 eine Ahnennummerierung, die bis heute weltweit Anwendung findet. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man dieses Ordnungssystem als Ahnentafel-Atlas oder Nummerierung nach Kekulé.

Ahnen Nummerierung nach Kekulé
Der Ausgangspunkt der Ahnenliste ist man selbst oder derjenige, von dem die Ahnenliste ausgeht. Diese Person erhält die Nummer 1. Die Eltern bekommen die Nummern 2 und 3. Hierbei ist zu beachten, daß alle männlichen Vorfahren immer eine gerade Zahl und die weiblichen Vorfahren eine ungerade Ahnennummer erhalten. Demnach ist also der Vater die Nummer 2, die Mutter die Nummer 3. In der nächsten Generation ist die Großelterngeneration, folglich die Nummern 4-7. Hier haben die Großeltern väterlicherseits die Nummern 4 und 5, die Großeltern mütterlicherseits die Nummern 6 und 7. So geht es dann Generation für Generation weiter. Eine Verdoppelung der Nummern plus 1 ergibt die nächste Generation.

Wie beginnt man seine Familienforschung?

Sicher hielt jeder schon einmal einen alten Schuhkarton oder eine Zigarrenkiste von seinen Großeltern in der Hand, gefüllt mit alten Bildern und Schriftstücken. An langen Winterabenden, an denen sie uns Geschichten über diese Bilder erzählten. Streng daherschauende Damen mit weiten Hüten und schweren Kleidern, Männer mit großen Zylindern und Spitzbart, die steif vor einem Ungetüm von Blumenvase standen, schauten uns von diesen Bildern an. Das alles waren Geschichten aus einer anderen Zeit. …

Jahre später entdeckt man in alten Kommoden und Kisten diese alten Schätze der Kindheit wieder. Das Interesse an der eigenen Vergangenheit und an den Ahnen wurde geweckt. Jedoch sind heute viele Geschichten verschwommen und der Zusammenhang fehlt. Nun ist es an uns dieses Puzzle zu vervollständigen. Doch die alles entscheidende Frage bleibt: „Wie beginnt man jetzt die Ahnenforschung“?

Jetzt beginnt ein Hobby, das einen zeitlebens begleiten wird.

Befragen von Verwandten
Am Anfang aller Forschungen steht das Zusammentragen von Unterlagen der Familie. Sofern möglich können Eltern und Verwandte nach Daten befragt werden, die relavant sein können. Dazu gehören:

– Urkunden über Eltern, Großeltern und Urgroßeltern vorhanden ist (Geburtsurkunde, Sterbeurkunde, Stammbuch, Hochzeitsdaten, Kinder etc.)
– Gibt es Aufzeichnungen von einem Familienmitglied, das bereits geforscht hat?
– Was gibt es weitere Verwandte und wo leben diese?

Zusammengefasst: Es muss jede Ressource ausgeschöpft und das Ergebnis notiert werden, damit es nicht verloren wird. Auch wenn manche Dinge belanglos erscheinen. Je mehr Daten über die Vorfahren vorhanden sind, desto genauer kann eine Übereinstimmung festgestellt werden.

Quelle: vgl. Rolf Nowak (c)

Ahnenforschung

Die Ahnenforschung ist in vielen Familien verbreitet. Irgendwann stellt sich die Frage – wo komme ich her – wo gehe ich hin. Da wir oft nur unsere Großeltern und vielleicht nocht Urgroßeltern kennen ist es schwer weiter hinaus zu gehen. Es gibt zwar Standesämter, Krichenbücher – jedoch macht sich kaum einer die Mühe und schlägt alles nacht. Umso mehr ist es eine Freude, wenn jemand sich über Jahre hinweg mit seiner Ahnenforschung befasst. Manfred Feinauer hat dies getan und ist dabei zu vielen Rathäusern in der Region gefahren und hat auch mehrmals Einblick in alte Schriften genommen. Die Hilfe der Mormonen, die aus religiösen Gründen Ahnenforschung betreiben haben ihm dabei auch sehr geholfen. Die Mormonen haben eine große Datenbank. In ihrer Glaubensüberzeugung gibt es Erlösung für die entschlafenen Seelen nur für jene, um die man persönlich bettet und derer namentlich gedenkt. So ist die Arbeit der Mormonen eine große Hilfe in der Ahnenforschung meines Großvaters gewesen.

Was ist Ahnenforschung heute?
Mit Hilfe des Internets lassen sich viele Datenbanken schnell erschließen. Metasuchmaschinen können Namen filtern und online-Software kann ganze Stammbäume erstellen. Das ist hilfreich. Ein Stammbuch oder eine Aufschrift im Kloster ersetzt dies nicht, da jeder nur seinen Stammbaum einträgt. Und dieser ist oftmals schnell erschöpft, weil er bereits bei den Großeltern oder Urgroßeltern endet.

Träumt nicht jeder von einem Stammbaum, der komplett ist von der Wurzel bis zu einem selbst, seinem eigenen Spross? Die Baumkrone ist unzählig groß und doch gibt es für einen selbst einen Hauptast, eine Wurzel. Ich erinnere mich an meinen Stammbaum. Dieser reicht bis ins Jahr 1200 zurück. Er ist an seiner äußersten Stelle 10 Meter lang aber keine 30 cm tief. Das bedeutet, dass ein Stammbaum sehr schnell in die Breite geht – die Tiefe jedoch recht schmal bleibt.

Neue Webseite online!

Nach einer langen Ruhepause wurde nun im Zuge eines Hoster-Wechsels die Webseite überarbeitet. Die bisherige Seite blieb nach dem Tod von Manfred Feinauer stehen und wurde jetzt mehrere Jahre nicht aktualisiert. Da diese Webseite ein interessantes Thema hat und auch Bedeutung für andere Genealogen hat werde ich die Webseite mit weiteren Informationen füllen. In Erinnerung an meinen Opa habe ich diese Webseite umgestellt. Leider ist die Ahnenforschung ein zeitintensives Hobby oder auch Lebensaufgabe. Daher gibt es keine täglichen Änderungen. Ich würde mich dennoch über Erfahrungsberichte und Hinweise freuen. Vorallem zum Namen Feinauer.

Die Aufzeichnungen von meinem Opa sind noch vollständig erhalten und digital gesichert. Sollten Fragen bestehen gibt es sicher eine Möglichkeit der Zusammenarbeit.