Geschichte der Feinauer

Veinau – Feinaw – Veynawe – Fynawe – Feynawer – Feinauer
…..und viele weitere Schreibweisen sind vorhanden.

Ort Veinau Luftbild

Ort Veinau Luftbild

Die Schreiber jener Zeit haben diese Namen so geschrieben wie sie diese gehört haben. In den einzelnen Orten, ja selbst in einem Ort wo der Schreiber gewechselt hat, findet man verschiedene Schreibweisen. Selbst bei Kindern einer Familie findet man Unterschiede; da kommt Feinaber neben Feinhaber und Feynauer vor. Der Name kommt mit Sicherheit von dem Ort Veinau, der heute noch ein Weiler mit wenigen Gehöften ist.

Die Chronik von Hall sagt auf Blatt 68 : “ das Schloß Bielrieth haben anfangs die von Veinau gebaut und haben zu Veinau auch eine Burg gehabt“. Ferner : “ gibt es einen Siegel, darin sich die Edelleute von Veinau von Bielriet genannt und geschrieben, auch ein Wappen mit drei Rosen, wie Veinau geführt“.

Wappen von Veinau anno 1288

Wappen von Veinau anno 1288

Zu jener Zeit waren noch keine Geschlechtsnamen üblich, sondern die jeweiligen Wohnsitze waren namensgebend. Die Burg Veinau lag etwa ½ Stunde von Bielriet entfernt und ist schon im 16. Jahrhundert abgegangen. Die freien Herren und Ritter von Veinau haben schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts ihre Besitzungen verkauft und haben sich als Vasallen der Fürsten von Hohenlohe in deren Gebiet an Kocher und Jagst niedergelassen. Sie waren zunächst reich begütert, haben aber im Laufe der Zeit ihre Besitztümer verloren. Wie aus Ganerben – Verzeichnissen hervorgeht, waren sie mit den ganzen hohenloher Adelsgeschlechtern verwandt, darunter auch mit Götz von Berlichingen. Die letzten von Veinau finden wir in der späteren freien Reichstadt Hall.


HALL (SCHWÄBISCH HALL)

Rathaus Schwäbisch Hall

Rathaus Schwäbisch Hall

Die Stadt Hall hat mit Querelen zwischen dem Adel und der Bürgerschaft, viele Adlige vertrieben. In einer Familie nannte sich die ältere Schwester noch von Veinau (Veynawe) und die jüngeren Brüder Veinauer (Veynawer). Die Veynawer (Feynawer) zogen von Hall aus Kocherabwärts nach Geislingen am Kocher und in die auf der Höhe liegenden Gehöfte Hergershof und Rückertsbronn. Zur Zeit der Reformation waren die Haller und Hohenloher bei den ersten, welche sich von der katholischen Kirche lossagten. Vom Hergershof gehen drei Hauptstämme der heutigen Feinauer aus; über Plochingen am Neckar Richtung Stuttgart und in den Schwarzwald, Richtung Kemmeten ins Hohenloher Land und nach Franken in den Raum Ansbach, sowie über Pfedelbach – Windischenbach nach Allmersbach in der Nähe Backnang und nach Ilsfeld.

EVANGELISCHE KIRCHE IN OHRNBERG
Dieser Ilsfelder Zweig ist der am meisten verbreitete auf der Welt. Wir finden sie in Afrika, Amerika und Australien.

Wenn ich Sie jetzt neugierig gemacht habe, dann melden Sie sich bei mir.

Weitere Informationen erhalten Sie von mir auch über die Familien:Jäger, ab 1641 in Wahlheim/Neckar bis 1869 in Dimbach; Busch, von 1725 bis 1842 in Dimbach; Schmautz (Schmauz) ab 1535 Möglingen, ab 1599 in Asperg bis 1869 in Asperg, (gesucht wird Oßwald Schmautz geboren vor 1535); Rümmele von 1750 in Hedelfingen bis 1869 in Asperg.

Evengelische Kirche Ohrnberg

Evengelische Kirche Ohrnberg

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