Wie beginnt man seine Familienforschung?

Sicher hielt jeder schon einmal einen alten Schuhkarton oder eine Zigarrenkiste von seinen Großeltern in der Hand, gefüllt mit alten Bildern und Schriftstücken. An langen Winterabenden, an denen sie uns Geschichten über diese Bilder erzählten. Streng daherschauende Damen mit weiten Hüten und schweren Kleidern, Männer mit großen Zylindern und Spitzbart, die steif vor einem Ungetüm von Blumenvase standen, schauten uns von diesen Bildern an. Das alles waren Geschichten aus einer anderen Zeit. …

Jahre später entdeckt man in alten Kommoden und Kisten diese alten Schätze der Kindheit wieder. Das Interesse an der eigenen Vergangenheit und an den Ahnen wurde geweckt. Jedoch sind heute viele Geschichten verschwommen und der Zusammenhang fehlt. Nun ist es an uns dieses Puzzle zu vervollständigen. Doch die alles entscheidende Frage bleibt: „Wie beginnt man jetzt die Ahnenforschung“?

Jetzt beginnt ein Hobby, das einen zeitlebens begleiten wird.

Befragen von Verwandten
Am Anfang aller Forschungen steht das Zusammentragen von Unterlagen der Familie. Sofern möglich können Eltern und Verwandte nach Daten befragt werden, die relavant sein können. Dazu gehören:

– Urkunden über Eltern, Großeltern und Urgroßeltern vorhanden ist (Geburtsurkunde, Sterbeurkunde, Stammbuch, Hochzeitsdaten, Kinder etc.)
– Gibt es Aufzeichnungen von einem Familienmitglied, das bereits geforscht hat?
– Was gibt es weitere Verwandte und wo leben diese?

Zusammengefasst: Es muss jede Ressource ausgeschöpft und das Ergebnis notiert werden, damit es nicht verloren wird. Auch wenn manche Dinge belanglos erscheinen. Je mehr Daten über die Vorfahren vorhanden sind, desto genauer kann eine Übereinstimmung festgestellt werden.

Quelle: vgl. Rolf Nowak (c)

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