Ahnenforschung

Die Ahnenforschung ist in vielen Familien verbreitet. Irgendwann stellt sich die Frage – wo komme ich her – wo gehe ich hin. Da wir oft nur unsere Großeltern und vielleicht nocht Urgroßeltern kennen ist es schwer weiter hinaus zu gehen. Es gibt zwar Standesämter, Krichenbücher – jedoch macht sich kaum einer die Mühe und schlägt alles nacht. Umso mehr ist es eine Freude, wenn jemand sich über Jahre hinweg mit seiner Ahnenforschung befasst. Manfred Feinauer hat dies getan und ist dabei zu vielen Rathäusern in der Region gefahren und hat auch mehrmals Einblick in alte Schriften genommen. Die Hilfe der Mormonen, die aus religiösen Gründen Ahnenforschung betreiben haben ihm dabei auch sehr geholfen. Die Mormonen haben eine große Datenbank. In ihrer Glaubensüberzeugung gibt es Erlösung für die entschlafenen Seelen nur für jene, um die man persönlich bettet und derer namentlich gedenkt. So ist die Arbeit der Mormonen eine große Hilfe in der Ahnenforschung meines Großvaters gewesen.

Was ist Ahnenforschung heute?
Mit Hilfe des Internets lassen sich viele Datenbanken schnell erschließen. Metasuchmaschinen können Namen filtern und online-Software kann ganze Stammbäume erstellen. Das ist hilfreich. Ein Stammbuch oder eine Aufschrift im Kloster ersetzt dies nicht, da jeder nur seinen Stammbaum einträgt. Und dieser ist oftmals schnell erschöpft, weil er bereits bei den Großeltern oder Urgroßeltern endet.

Träumt nicht jeder von einem Stammbaum, der komplett ist von der Wurzel bis zu einem selbst, seinem eigenen Spross? Die Baumkrone ist unzählig groß und doch gibt es für einen selbst einen Hauptast, eine Wurzel. Ich erinnere mich an meinen Stammbaum. Dieser reicht bis ins Jahr 1200 zurück. Er ist an seiner äußersten Stelle 10 Meter lang aber keine 30 cm tief. Das bedeutet, dass ein Stammbaum sehr schnell in die Breite geht – die Tiefe jedoch recht schmal bleibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.