Stammväter „derer von Veinau“

Comburg

Comburg

Das älteste sicher nachweisbare Mitglied der Grafen von Comburg-Rothenburg war der im Öhringer Stiftungsbrief genannte BURKHART. Er gehörte wohl schon der zweiten oder dritten Generation auf dem Comberg an, den ein Graf RICHARD von Rothenburg vom Bischof von Augsburg Ende des ersten Jahrtausend erworben hatte.

Die Mitte des 11. Jahrhunderts lebende Generation der Comburger Grafen ist mit drei Brüdern bezeugt.

Graf EMEHARD, ein enger Gefolgsmann Kaiser Heinrichs III, tat sich als Kirchengründer hervor. EMEHARD blieb kinderlos.

Von seinem Bruder RUGGER stammt der Bielrieter Zweig der Familie ab.

Eines Stammes mit den Bielrieter sind auch die von VEINAU.

Der dritte Bruder, RICHARD, war der Vater der folgenden Generation auf der Comburg.

Nach der Umwandlung der Stammburg in ein Benediktiner – Kloster (1079), war RUGGER eine Zeit lang Klostervogt im Kloster Comburg.

Zu den SALISCHEN Erbgütern gehörte unter anderen auch Rothenburg.

Manfred Feinauer im Mai 1995

Quelle: Auszug aus einem Forschungsbericht zur Geschichte der Großcomburg von Ulrike Plate, veröffentlicht im Jahrbuch 1994 des Historischen Vereins für Württembergisch Franken Band 78.

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